Inhaltsverzeichnis
Beitrag 1 - Teil 1
Beitrag 1 - Teil 2
Beitrag 1 - Teil 3
Beitrag 2
Beitrag 3
Beitrag 4
Beitrag 5
Beitrag 6
Beitrag 7
Beitrag 8 - Teil 1
Beitrag 8 - Teil 2
Beitrag 8 - Teil  3
Beitrag 9
Beitrag 10
Beitrag 11
Beitrag 12
Beitrag 13
Beitrag 14
Beitrag 15
Beitrag 16
Beitrag 17
Beitrag 18 - Teil 1
Beitrag 18 - Teil 2
Beitrag 19 - Teil 1
Beitrag 19 - Teil 2
Beitrag 19 - Teil 3
Beitrag 20 - Teil 1
Beitrag 20 - Teil 2
Beitrag 21
Beitrag 22 - Teil 1
Beitrag 22 - Teil 2
Beitrag 22 - Teil 3
Beitrag 23
Beitrag 24 - Teil 1
Beitrag 24 - Teil 2
Beitrag 25 - Teil 1
Beitrag 25 - Teil 2
Beitrag 26 - Teil 1
Beitrag 26 - Teil 2
Beitrag 27 - Teil 1
Beitrag 27 - Teil 2
Beitrag 28 - Teil 1
Beitrag 28 - Teil 2
Beitrag 28 - Teil 3
Beitrag 29 - Teil 1
Beitrag 29 - Teil 2
Beitrag 30 - Teil 1
Beitrag 30 - Teil 2
Beitrag 31
Beitrag 32
Beitrag 33
Beitrag 34
Beitrag 35
Beitrag 36
Beitrag 37
Beitrag 38
Beitrag 39
Beitrag 40
Beitrag 41
Beitrag 42
Beitrag 43
Beitrag 44
Beitrag 45 - Teil 1
Beitrag 45 - Teil 2
Beitrag 46 - Teil 1
Beitrag 46 - Teil 2
Beitrag 47
Beitrag 48 - Teil 1
Beitrag 48 - Teil 2
Beitrag 49
Beitrag 50 - Teil 1
Beitrag 50 - Teil 2
Beitrag 50 - Teil 3
Beitrag 51
Beitrag 52 - Teil  1
Beitrag 52 - Teil 2
Beitrag 53
Beitrag 54
Beitrag 55 - Teil 1
Beitrag 55 - Teil 2
Beitrag 56
Beitrag 57
Beitrag 58 - Teil 1
Beitrag 58 - Teil 2
Beitrag 59 - Teil 1
Beitrag 59 - Teil 2
Beitrag 60 - Teil 1
Beitrag 60 - Teil 2
Beitrag 61 - Teil 1
Beitrag 61 - Teil 2
Beitrag 62 - Teil 1
Beitrag 62 - Teil 2
Beitrag 63 - Teil 1
Beitrag 63 - Teil 2
Beitrag 64 - Teil 1
Beitrag 64 - Teil 2
Beitrag 65
Beitrag 66 - Teil 1
Beitrag 66 - Teil 2
Beitrag 67
Beitrag 68
Beitrag 69
Beitrag 70
Beitrag 71 - Teil 1
Beitrag 71 - Teil2
Beitrag 72
Beitrag 73 - Teil 1
Beitrag 73 - Teil 2
Beitrag 74
Beitrag 75 - Teil 1
Beitrag 75 - Teil 2
Beitrag 76 - Teil 1
Beitrag 76 - Teil 2
Beitrag 76 - Teil 3
Beitrag 77 - Teil 1
Beitrag 77 - Teil 2
Beitrag 77 - Teil 3
Beitrag 78 - Teil 1
Beitrag 78 - Teil 2
Beitrag 78 - Teil 3
Beitrag 79
Beitrag 80 - Teil 1
Beitrag 80 - Teil 2
Beitrag 81
Beitrag 82 - Teil 1
Beitrag 82 - Teil 2
Beitrag 83 - Teil 1
Beitrag 83 - Teil 2
Beitrag 83 - Teil 3
Beitrag 84
Beitrag 85 - Teil 1
Beitrag 85 - Teil 2
Beitrag 86
Beitrag 87
Beitrag 88 - Teil 1
Beitrag 88 - Teil 2
Beitrag 89 - Teil 1
Beitrag 89 - Teil 2
Beitrag 90
Beitrag 91
 Beitrag 92 - Teil 1
Beitrag 92 - Teil 2
 Beitrag 93 - Teil 1
Beitrag 93 - Teil 2
Beitrag 93 - Teil 3
Beitrag 94 - Teil 1
Beitrag 94 - Teil 2
Beitrag 95  - Teil 1
Beitrag 95 - Teil 2
Beitrag 96
Beitrag 97 -Teil 1
Beitrag 97 - Teil 2
Beitrag 97 - Teil 3
Beitrag 98 - Teil 1
Beitrag 98 - Teil 2
Beitrag 98 - Teil 3
Beitrag 98 - Teil 4
Beitrag 99 - Teil1
Beitrag 99 - Teil 2
Beitrag 99 - Teil 3
Beitrag 99 - Teil 4
Figuren: Albin - Buligin
Castorp
Castorp
Castorp
Castorp - Chauchat
Chinese - Holger
Holländer - Miklosich
Mylendonk - Paravant
Peeperkorn - Schweizer
Settembrini - Sohn
Stöhr - Zimmermann
Ziemßen
Kollektivbezeichnungen
und Statisten
Anregungen
Anregungen
Anregungen
Anregungen
Anregungen

Unterstützt wird unsere Erklärung durch weitere Stellen:
Ein "Schwindel" (auch Zb 821, 11) fällt Castorp beim Coiffeur oder Nägelpfleger an: "ein Schwindel in des Wortes schwankender Doppelbedeutung von Taumel und Betrug, das wirbelige Nicht-mehr-unterscheiden von >>Noch<< und >>Wieder<<, deren Vermischung und Verwischung das zeitlose Immer und Ewig ergibt" (Zb 822, 4 - 15).

Von hier aus ist auch die Antwort des spirit Holger auf die Frage zu verstehen, "ob er sich wohl und glücklich fühlte in seinem Zustande" (Zb 1004, 12ff.). Er antwortet: "Gelassen". Wie lange schon? Antwort Holgers: "Eilende Weile", "Weilende Eile" (Zb 1004, 21). Hier wird die "ausdehnungslose Gegenwart" Augustins angedacht. Das Problem der "Langerweile" stellt sich bei Holger nicht und wird mit "Gelassenheit" vorweg beantwortet. (7)

Bildersprache in Zusammenhang mit der Zeit (Zb 1074, 12 - 33): Zigarre - Sanduhr (Zb 1006, 23:  Stundenglas) - Taschenuhr - Kalender - hermetischer Zauber ( s. "Weckgläser": Zb 770, 20 - 771, 1))
Zb 951, 31ff.: "Das Leben ohne Zeit, das sorg- und hoffnungslose Leben, das Leben als stagnierend betriebsame Liederlichkeit, das tote Leben". (vgl. Zb 27, 29f.; 29, 23ff.).

Castorp kommt die Idee, "was eigentlich die Zeit sei: nämlich nichts anderes, als einfach eine Stumme Schwester, eine Quecksilbersäule ganz ohne Bezifferung, für diejenigen, welche mogeln wollten, - (Zb 141, 17 - 20). Stumme Schwester; Zb 134, 27 - 32; 135; 141 Geschwätzuge Berta!

" die Zeit, eine Linie, die sich aus lauter ausdehnungslosen Punkten zusammensetzt ... also hatte in ihrer schleichend untersichtlichen, geheimen und dennoch betriebsamen Art fortgefahren, Veränderungen zu zeitigen (Zb 1072, 22 - 24)

Im Traum während der Musik: "Hier herrschta das Vergessen selbst, der selige Stillstand, die Unschuld der Zeitlosigkeit" (Zb 980, 21f.).

"Es gab eine noch frevelhaftere Ausbeutung in ihren Augen: die der Zeit, das Unwesen, sich für den bloßen Zeitverlauf eine Prämie zahlen zu lassen, nämlich den Zins, und auf diese Weise einje allgemein göttliche Einrichtung, die Zeit, zum Vorteil des einen  und Schaden des anderen zu mißbrauchen" (Zb 607, 28 - 33).
"wohingegen, wenn keine Zeit wäre, auch kein Menschheitsfortschritt sein könnte, sondern die Welt nur ein stagnierendesd Wasserloch und ein fauliger Tümpel wäre" (Zb 498, 29 - 32).

"(denn man muß festhalten, daß, während wir erzählen, die Zeit in ihrer still strömenden Art rastlos  fortschreitet) (Zb 450, 11ff.).
"Was war ein Tag, gerechnet etwa von dem Augenblick an, wo man sich zum Mittagessen setzte, bis zu dem Wiedereintritt dieses Augenblicks in vierundzwanzig Stunden? Nichts, - obgleich es doch vierundzwanzig Stunden waren." (Zb 436, 15 - 19). u.a.
"oder der Zeit ein wenig Schwere und Tiefgang, damit sie nicht reine Zeit und sonst überhaupt nichts sei, zu verleihen" (Zb 414, 21ff.).

"Nur im Tiefland können Sie Europäer sein, das Leiden auf Ihre Art aktiv bekämpfen, den Fortschritt fördern, die Zeit nutzen" (Zb 375, 9ff.).

"Die Lehrer des Mittelalters wollten wissen, die Zeit sei eine Illusion, ihr Ablauf in Ursächlichkeit und Folge nur das Ergebnis einer Vorrichtung unsrer Sinne und das wahre Sein der Dinge ein stehendes Jetzt. War er am Meere spaziert, der Doktor, der diesen Gedanken zuerst empfing - die schwache Bitternis der Ewigkeit auf seinen Lippen?" (Zb 825, 29 . 826, 1). (8)

Carpe diem! Im Gegensatz zu dem Osten (Russen) (Zb 368, 27 - 369, 21).
"Warten heißt: Voraneilen, heißt; Zeit und Gegenwart nicht als Geschenk, sondern nur als Hindernis empfinden,  ... Postverteilung (Zb 364, 4 - 23)

Zeit mit Wirklichkeit in Verbindung bringen (Zb 334, 11 - 23)311, 29 - 312, 16307, 32 - 308, 33162, 16 - 26141, 14 - 22


Top